Regedent Ossix Bone

 

OSSIX™ BONE

Zucker-kreuzvernetzter Kollagenschwamm zur GBR

 

Bild Regedent OSSIX BONE Produkt

 

OSSIX™ Bone ist ein neuer mineralisierter Kollagenschwamm aus hochreinen porcinen Kollagenfasern (Typ I). Durch die Herstellung mit der patentierten GLYMATRIX®-Technologie (Vernetzung mit natürlichen Zuckern) wird eine hochporöse 3D-Matrix aus einem Kollagenfasernetzwerk erhalten, in das gleichmäßig synthetisches kristallines Hyadroxylapatit eingebettet ist.

Aufgrund der einzigartigen Kombination aus langsam resorbierendem, vernetztem Kollagen, resorbierbarem Hydroxylapatit und der schwammartigen Struktur, stellt OSSIX™ Bone ein optimales Gerüst für die Knochenregeneration dar.
Der vernetzte Kollagenschwamm zeigt ein echtes Remodeling in vitalen Knochen ohne Reste von avitalen Graftpartikeln.

Aufgrund der außergewöhnlichen Stabilität von GLYMATRIX®-vernetztem Kollagen gegen bakterielle Enzyme ermöglicht OSSIX™ Bone in vielen Situationen ein vereinfachtes Protokoll für die Socket Preservation, ohne die Notwendigkeit aufwendiger Lappentechniken und ohne zusätzliche Verwendung einer Barrieremembran.

Bild Regedent OSSIX BONE Produkt

Struktur des OSSIX™ Bone-Kompositgrafts (Rasterelektronenmikroskop): Schwammartige Matrix aus organisierten Kollagenfasern für optimale osteokonduktive Eigenschaften (Mi, Vergrößerung x 200), im vernetzten Kollagennetzwerk eingebettete Mineralkristalle (re, Vergrößerung x 1.000).

 

VORTEILE

ZUVERLÄSSIGE MATRIXFUNKTION

Spongiöse mineralisierte Kollagenmatrix ermöglicht schnelle Gewebeintegration und kontrollierten Umbau in neuen vitalen Knochen.

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Durch den GLYMATRIX®-Prozess erhält OSSIX™ Bone (OB) seine biokompatible, kreuzvernetzte Kollagenstruktur. Der spongiöse und trabekuläre Aufbau, sowie die natürliche Porosität von OB bieten eine ideale Leitschiene für die schnelle Revaskularisierung und den Umbau des Kollagenschwamms in gesunden und funktionellen Knochen.1 Das hochreine Matrixkollagen fördert die Zelladhäsion, die Ablagerung von Mineralien und die Knochenbildung.2 Die Abbildung verdeutlicht die rasche Vaskularisierung von OB in vivo1 und die guten Gerüsteigenschaften für die Zelladhäsion3.

Bild Regedent OSSIX BONE Vorteile

Signifikante Vaskularisierung von OSSIX™ Bone nach 2 Wochen (subkutane Implantation in Mäusen, li). Ausgezeichnete Zelladhäsionseigenschaften des Matrixkollagens in der Mitte des Kollagenschwamms (Chondroblasten, in vitro-Studie, re).

 

Aufgrund der langsamen Resorption und des osteokonduktiven Profils des vernetzten Kollagens ossifiziert OSSIXTM Bone nach Implantation und dient als volumenstabiles Gerüst für die Bildung von neuem Knochengewebe.1,4
In einer vergleichenden in vivo-Studie (Beagle-Hunde) wurden große Alveolardefekte entweder mit einem Komposit-Block aus deproteinisiertem bovinen Knochenmineral und Kollagen (DBBMC) oder mit OSSIX™ Bone gefüllt und mit der OSSIX® Plus-Membran (OP) abgedeckt.1
Die OB-Gruppe zeigte im Vergleich zur DBBMC-Gruppe eine signifikant bessere Wiederherstellung des Kieferkamms, eine signifikant größere Wiederherstellung der Kammbreite sowie echte natürliche Knochenneubildung ohne Reste des Graft-Materials.

Bild Regedent OSSIX BONE Vorteile

Nach 6 Monaten zeigt OB ausgezeichnete Graftinkorporation und Kammerhalt (Mikro-CT, li). Im Gegenteil dazu sind DBBMC-Partikel immer noch sichtbar und weniger knöchern integriert (Mikro-CT, re).
OB zeigt im Vergleich zu DBBMC eine signifikant bessere Wiederherstellung des Kieferkamms (Mi).

 

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ECHTE KNOCHENREGENERATION*

Langsam resorbierende Kollagenstruktur für volumenstabiles Remodeling in vitalen Knochen ohne Rückstände von Graftpartikeln

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Durch den physiologischen GLYMATRIX®-Vernetzungsprozess besitzt die Kollagenkomponente von OSSIX™ Bone ein langsames und kontrolliertes biologisches Abbauprofil.1,4
Es ist bekannt, dass Zucker-vernetztes Kollagen durch Ossifikation umgebaut und allmählich in mineralisiertes Gewebe eingebettet wird. Daher fungiert es als osteokonduktives Gerüst zur Geweberegeneration.5
Aufgrund seiner strukturellen Eigenschaften (poröser Kompositschwamm aus Faserkollagen und kristallinem HA) weist OB vergleichbare Materialparameter auf wie natürlicher humaner Knochen6.
Daher verfügt OB über alle Voraussetzungen für ein kontrolliertes Remodeling in vitalen Knochen, wie es für autologe Transplantate und teilweise auch für mineralisierte Allografts bekannt ist.7,8
Dies ist ein erheblicher Vorteil gegenüber anderen Komposit-Grafts, die typischerweise aus schnell resorbierendem Kollagen und langsam- bzw. nicht resorbierbarem Material bestehen, gewöhnlich aus boviner Herkunft (DBBMC).
So zeigen große Alveolardefekte bei Hunden 6 Monate nach Augmentation mit OB histologisch eine gleichmäßige Defektfüllung mit hohen Mengen an neu gebildetem Knochen und keine nachweisbaren Graft-Reste.
Im Gegensatz dazu werden mit DBBMC augmentierte Defekte nicht gleichmäßig mit neuem Knochen gefüllt. Es können signifikante Reste von bovinen Graftpartikeln gefunden werden, die nur teilweise mit neuem Knochen in Kontakt stehen.

 

Bild Regedent OSSIX BONE Vorteile

Histologische Auswertung 6 Monate nach Augmentation großer alveolärer Knochendefekte in Hunden: OSSIX™ Bone-Gruppe zeigt eine gleichmäßige Defektfüllung mit hohem Anteil an neu gebildetem Knochen, keine sichtbaren Graft-Reste (li). DBBMC-Gruppe weist signifikante Reste von DBBM-Partikeln auf, die nicht gleichmäßig von neuem Knochen umgeben sind (re).

 

Eine histomorphometrische Analyse bestätigt den histologischen Befund und damit das unterschiedliche Umbauprofil von OB und DBBMC.1
Bei allen untersuchten Zeitintervallen nach Augmentation weist die OB-Gruppe eine höhere Menge an neu gebildetem Knochen auf als die DBBMC-Gruppe. Darüber hinaus wurde bei OB im Gegensatz zu DBBMC keine Migration der Graft-Partikel beobachtet.

 

Bild Regedent OSSIX BONE Vorteile

Histomorphometrische Analyse von neu gebildetem Knochen: OSSIX™ Bone-Gruppe zeigt bei allen Zeitintervallen eine höhere Menge an neu gebildetem Knochen als die DBBMC-Gruppe (P<0.05).

* falls keine Lappenmobilisation durchgeführt wird

 

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VEREINFACHTES CHIRURGISCHES PROTOKOLL

Kollagene Schwammstruktur ermöglicht vereinfachte Applikation ohne Partikelmigration

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OSSIX™ Bone zeichnet sich durch eine schwammartige Struktur aus.
Daher wird das Augmentationsprotokoll im Vergleich zu partikulärem Graftmaterial erleichtert, da der OB-Schwamm leicht an die Defektgeometrie angepasst und so die Partikelmigration vermieden werden kann.
Aufgrund der ausgeprägten Resistenz von mit GLYMATRIX® vernetztem Kollagen gegen bakterielle Enzyme9 ermöglicht OSSIX™ Bone in vielen Situationen ein vereinfachtes Protokoll für die Socket Preservation, ohne aufwendige Lappenpräparation und ohne zusätzlichen Einsatz einer Barrieremembran.

 

Bild Regedent OSSIX BONE Vorteile

Applikation von OSSIX™ Bone in eine Extraktionsalveole ohne Lappenpräparation: Nach der Zahnextraktion (li) wird OB mit Defektblut getränkt (Mi) und vorsichtig bis zum krestalen Level in die Alveole eingebracht (re). Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Fred Silva, USA.

 

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PRODUKTE

Bild Regedent OSSIX BONE Produkte

Artikelnummer   Größe
0155.310   5 x 5 x 5mm
0155.311   5 x 5 x 10mm
0155.312   5 x 10 x 10mm

 

INDIKATIONEN

OSSIX™ Bone – vereinfachte Applikation für echte Knochenneubildung

Bild Regedent OSSIX BONE Indikation

OSSIX™ Bone kann bei folgenden Indikationen verwendet werden:

INDIKATION

  OSSIX™ Bone

  OSSIX™ Bone
+ Membran
Socket Preservation mit intakter Knochenlamelle   indikationen checkbox    
Socket Preservation mit defizitärer Knochenlamelle   indikationen checkbox   indikationen checkbox
Geschlossener / Transkrestaler Sinuslift   indikationen checkbox   indikationen checkbox
Augmentation von periimplantären Defekten       indikationen checkbox
Laterale Augmentation (GBR)       indikationen checkbox

*falls keine Lappenmobilisation durchgeführt wird

Lesen Sie vor Gebrauch die Gebrauchsanweisung, Informationen zu Indikationen, Kontraindikationen, Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen.

 

KLINISCHE EVIDENZ

Socket Preservation
mit OSSIX™ Bone

Bild Regedent OSSIX BONE Case Report 1

Dr. Yuval Zubery
Israel

Socket Preservation
mit OSSIX™ Bone

Bild Regedent OSSIX BONE Case Report 2

Prof. Dr. Anton Friedmann
Deutschland

Interner Osteotom-geführter
Sinuslift mit OSSIX™ Bone

Bild Regedent OSSIX BONE Case Report 3

Dr. Yuval Zubery
Israel

Laterale Augmentation 
mit OSSIX™ Bone
 

Bild Regedent OSSIX BONE Case Report 4

Dr. Matthew Fine
USA

 

TECHNOLOGIE

Kollagen / Mineral-Komposite

Bild Regedent OSSIX BONE Technologie

Zusammensetzung der natürlichen Knochenmatrix: Mineralisiertes Kollagen stellt den elementaren Baustein des natürlichen Knochens dar.

 

Knochen ist ein dynamisches biologisches Gewebe und besteht aus metabolisch aktiven Zellen, die in ein rigides Gerüst integriert sind.
Die Hauptkomponenten der menschlichen Knochenmatrix sind natürliches Hydroxylapatit und Kollagen Typ I.10
DBBMC ist das bekannteste Kollagen / Mineral-Kompositgraft und wird durch „Verkleben“ von losen DBBM-Partikeln mit Kollagen hergestellt.

Es weist eine unorganisierte Struktur auf, bei der die großen bovinen Knochenpartikel zufällig zwischen den Kollagenfasern dispergiert sind.

OSSIX™ Bone basiert dagegen auf strukturierten Zucker-vernetzten Kollagenfasern, die mit HA mineralisiert werden.
Dieses Verfahren wurde ursprünglich zur Entwicklung von GBR-Membranen und Matrices (OSSIX® Plus / Volumax) angewendet, die ein deutlich verlängertes Resorptionsmuster im Vergleich zu nativen Kollagenmaterialien aufweisen.
Aufgrund des langsamen Abbauprofils können diese Materialien als osteokonduktives Gerüst wirken, das neues Knochenwachstum unterstützt.

Der Matrixkörper des vernetzten Kollagens wird in den ortsständigen Knochen integriert (Membran-Ossifikation)4,5,11 und im Laufe der Zeit durch einen zellulären Prozess zu neuem vitalen Knochen umgebaut5.

Durch diese Technologie kann ein hochorganisierter poröser Knochenschwamm hergestellt werden. Kleine synthetische Hydroxylapatit-Partikel sind statistisch gleichmäßig im honigwabenartigen dreidimenionalen Kollagengerüst verteilt.

Die Knochenneubildung wird meist durch knochenbildende Zellen (Osteoblasten) ausgelöst. Diese bilden initial Osteoid, ein kollagenreiches nichtmineralisiertes Gewebe. Beim anschließenden Knochenumbau wird die Kollagenfibrille im Osteoid durch HA-Kristalle mineralisiert, die in das Kollagengerüst eingebettet werden.12

Bild Regedent OSSIX BONE Technologie

Herstellungsschritte und Strukturvergleich von OSSIX™ Bone vs. DBBMC (Rasterelektronenmikroskop, Vergrößerung x 200). OB ist hoch organisiert mit einer schwammartigen Struktur, DBBMC besteht hauptsächlich aus voluminösen DBBM-Partikeln in einem losen Kollagennetzwerk.

 

 

LITERATUR

  1. Zubery Y, Goldlust A, Bayer T, Woods S, Jackson N, Soskolne WA. Alveolar Ridge Restoration Using a New Sugar Cross-linked Collagen-Hydroxyapatite Matrix in Canine L-shape Defects. AO 2017:P204.
  2. Brett D. A Review of Collagen and Collagen-based Wound Dressings. Wounds 2008;20(12).
  3. Interne Testergebnisse.
  4. Zubery Y, Nir E, Goldlust A. Ossification of a collagen membrane cross-linked by sugar: a human case series. J Periodontol. 2008;79(6):1101-1107.
  5. Zubery Y, Goldlust A, Bayer T, Woods S, Jackson N, Soskolne WA. AAP 2016:P125.
  6. Bandyopadhyay-Ghosh S. Bone as a Collagen-hydroxyapatite Composite and its Repair. Trends Biomater Artif Organs 2008;22(2):116-12S4.
  7. Schmitt CM, Doering H, Schmidt T, Lutz R, Neukam FW, Schlegel KA. Histological results after maxillary sinus augmentation with Straumann® BoneCeramic, Bio-Oss®, Puros®, and autologous bone. A randomized controlled clinical trial. Clin. Oral Impl. Res. 00, 2012, 1–10 doi: 10.1111/j.1600-0501.2012.02431.x
  8. Wang H-L, Tsao Y-P. Histologic Evaluation of Socket Augmentation with Mineralized Human Allograft. Int J Periodontics Restorative Dent 2008, 28:231-237.
  9. Klinger A, Asad R, Shapira L, Zubery Y. In vivo degradation of collagen barrier membranes exposed to the oral cavity. Clin. Oral Impl. Res. 2010;21:873–876.
  10. Singh AB, Majumdar S. The Composite of Hydroxyapatite with Collagen as a Bone Grafting Material. J Adv Med Dent Scie Res 2014;2(4):53-55.
  11. Zubery Y, Goldlust A, Alves A, Nir E. Ossification of a novel cross-linked porcine collagen barrier in guided bone regeneration in dogs. J Periodontol. 2007;78(1):112-121.
  12. Baron R. Anatomy and Ultrastructure of Bone – Histogenesis, Growth and Remodeling. [Updated 2008 May 13]. In: Feingold KR, Anawalt B, Boyce A, et al., editors.

 

DOWNLOAD-BEREICH

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