Regedent Ossix Plus

OSSIX® PLUS

Zuverlässig – gerade wenn es darauf ankommt

OSSIX PLUS Verpackung

OSSIX® PLUS ist eine Ribose-vernetzte Kollagenmembran aus hochgereinigtem porcinem Kollagen (Typ I).
OSSIX® PLUS zeichnet sich durch die patentierte GLYMATRIX®-Technologie (Vernetzung mittels des natürlichen Zuckers Ribose) aus, die an den physiologischen Vernetzungsprozess des Körpers angelehnt ist.

Die Membran ist in einem deutlich höheren Grad vernetzt als native oder andere vernetzte Kollagenmembranen, was zu einer einzigartigen Resistenz gegenüber Kollagenasen führt. Daher verfügt OSSIX® PLUS über eine deutlich längere Barrierefunktion als herkömmliche Kollagenmembranen. Gleichzeitig ist die Membran sehr biokompatibel, vergleichbar mit nativen Kollagenmembranen.

Vorteile

Zuverlässig

Barrierefunktion von 4 bis 6 Monaten zur Optimierung der Knochenregeneration1-3
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Stabil bei Exposition

Verlängerte Barrierefunktion und Kollagenase-Resistenz schützt das Augmentat vor Infektionen und sichert Ihren Behandlungserfolg auch bei Exposition4
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Bewährt

Dokumentierte Biokompatibilität und bewährte klinische Leistungsfähigkeit als Basis für sichere Anwendung und vorhersehbare Therapieziele2,5
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Produkte

Regedent Ossix Plus Produkt

Ossix Plus Produktübersicht

Indikationen

Regedent Ossix Plus Indikation

OSSIX® PLUS – entwickelt für überlegene Behandlungsergebnisse

OSSIX® PLUS kann für den Einsatz als biologisch abbaubare Barrieremembran bei folgenden Indikationen der gesteuerten Knochenregeneration (GBR) und der gesteuerten Geweberegeneration (GTR) verwendet werden:

Osopia Indikationen

Klinische Evidenz

Laterale Augmentation mit OSSIX® PLUS Membran

Regedent Ossix Plus Klinische Evidenz

Prof. Dr. Elmar Esser, Deutschland

"Tent Pole"-Technik für horizontale Augmentation mit GBR-Ansatz

Regedent Ossix Plus Klinische Evidenz

Prof. Dr. Stefan Fickl, Deutschland

Augmentation von atrophierter Extraktionsalveole mit absichtlich exponierter OSSIX® PLUS Membran

Regedent Ossix Plus Klinische Evidenz

Prof. Dr. Anton Friedmann, Deutschland

Technologie

Glymatrix®-Technologie – Physiologische Kollagen-Kreuzvernetzung

Regedent Ossix Plus Technologie


In mehreren Behandlungsschritten wird das native Kollagengewebe (porcine Achillessehne) gereinigt und durch enzymatische Behandlung mit Pepsin in seinen monomeren Zustand zurückgeführt. Dies ermöglicht eine effizientere Entfernung, u.a. der potentiell immunogenen Telopeptide, die im nativen Kollagen vorhanden sind.

Durch Zugabe eines geeigneten Vernetzungsmittels können Membranen aus dem gereinigten monomeren Kollagen rekonstituiert werden. Durch Variation des Vernetzungsgrades können das physikalische Verhalten sowie das Resorptionsprofil maßgeschneidert werden.12 Dadurch kann das begrenzte Barriereprofil von nativen Membranen verlängert werden. Durch die hohe Toxizität der üblicherweise verwendeten chemischen Kreuzvernetzungsagentien wird eine höhere Resorptionszeit häufig mit einer kompromittierten Biokompatibilität erkauft.12,13

Herzstück der patentierten Glymatrix®-Technologie ist die Kreuzvernetzung mithilfe von natürlichen Zucker-Substraten (z.B. Ribose). Durch diesen modernen physiologischen Prozeß, der natürlich vorkommenden Glykierung im menschlichen Körper gleichkommt, kann ein hoher Vernetzungsgrad erreicht werden, ohne die hervorragende Biokompatibilität von nativem Kollagen zu beeinträchtigen. Ribose-vernetzte Membranen zeichnen sich durch ein langes Barriereprofil in Kombination mit einer hohen Biokompatibilität aus.


Regedent Ossix Plus Technologie

Literatur

Regedent Ossix Plus Literatur

  1. ZUBERY Y, NIR E, GOLDLUST A. Ossification of a collagen membrane cross-linked by sugar: a human case series. J Periodontol. 2008;79(6):1101-1107.
  2. SCHEYER ET, MCGUIRE MK. (2014) Evaluation of Premature Membrane Exposure and Early Healing in Guided Bone Regeneration Peri-Implant Dehiscence and Fenestration Defects ith a Slowly Resorbing Porcine Collagen Ribose Cross-Linked Membrane: A Consecutive Case Series Scheyer (2014) Clin Adv Periodontics doi:10.1902/cap.2014.130080.
  3. Cook DC and Mealey BL Histologic Comparison of Healing Following Tooth Extraction With Ridge Preservation Using Two Different Xenograft Protocols. J Periodontol 2013; . 84(5):585-594.
  4. KLINGER A, ASAD R, SHAPIRA L, ZUBERY Y. (2010) In vivo degradation of collagen barrier membranes exposed to the oral cavity. Clin. Oral Impl. Res. 21, 873–876.
  5. ZUBERY Y, GOLDLUST A, ALVES A, NIR E. Ossification of a novel cross-linked porcine collagen barrier in guided bone regeneration in dogs. J Periodontol. 2007;78(1):112-121.
  6. ZUBERY Y, NIR E, GOLDLUST A. Ossification of a collagen membrane cross-linked by sugar: a human case series. J Periodontol. 2008;79(6):1101-1107.
  7. FRIEDMANN A, GISSEL K, SOUDAN M, KLEBER BM, PITARU S, DIETRICH T. Randomized controlled trial on lateral augmentation using two collagen membranes: morphometric results on mineralized tissue compound. J Clin Periodontol. 2011;38:677-685.
  8. LE B, ROHRER MD, PRASSAD HS. Screw “Tent-Pole” Grafting Technique for Reconstruction of Large Vertical Alveolar Ridge Defects Using Human Mineralized Allograft for Implant Site Preparation. J Oral Maxillofac Surg 2010;68:428-435.
  9. MOSES O, PITARU S, ARTZI Z, NEMCOVSKY CE. Healing of dehiscence-type defects in implants placed together with different barrier membranes: a comparative clinical study. Clin Oral Implants Res. 2005;16:210-219.
  10. Warnke PH, Douglas T, Sivananthan S, Wiltfang J, Springer I, Becker ST. Tissue engineering of periosteal cell membranes in vitro. Clin. Oral Impl. Res. 20, 2009; 761–766. doi: 10.1111/j.1600-0501.2009.01709.x
  11. Lee DW, Kim KT, Joo YS, Yu MK, Yu JA, Ryu JJ. The role of two different collagen membranes for dehiscence defect around implants in humans. Journal of Oral Implantology. 2015;41(4):445-448.
  12. ROTHAMEL D, SCHWARZ F, SAGER M, HERTEN M, SCULEAN A, BECKER J: Biodegradation of differently cross-linked collagen membranes. An experimental study in the rat. Clin Oral Implants Res 2005;16:369–378.
  13. ROTHAMEL D, SCHWARZ F, SCULEAN A, HERTEN M, SCHERBAUM W, BECKER J: Biocompatibility of various collagen membranes in cultures of human PDL fibroblasts and osteoblast-like cells. Clin Oral Implants Res 2004;15:443–449.

Download-Bereich

pdf Broschüre OSSIX® PLUS

pdf Fokusinfo Socket Preservation

pdf Anwendungsempfehlung OSSIX® PLUS

pdf Fokusinfo Wund-Dehiszenz

pdf Case Report BondApatite® und OSSIX® Plus: Socket Preservation

pdf Case Report OSSIX® PLUS: Laterale Augmentation

pdf Case Report OSSIX® PLUS: Augmentation von atrophierter Extraktionsalveole mit absichtlich exponierter OSSIX® PLUS Membran

pdf Case Report OSSIX® PLUS: "Tent Pole"-Technik für horizontale Augmentation mit GBR-Ansatz

pdf Anwendungsbericht Dr. Jablonski "Socket Preservation ohne Verwendung von Knochenersatzmaterial"

pdf Anwendungsbericht Dr. Fischer "Alveolenmanagement und Socket Preservation ohne KEM"

pdf Anwendungsbericht Dr. Kauffmann "Die vereinfachte augmentative Versorgung der Extraktionsalveole"

pdf Anwendungsbericht Dr. Fischer "Knochenaufbau und Versorgung defizitärer Extraktionsalveolen"

pdf Anwendungsbericht Dr. Zubery "Das Verhalten einer Ribose-kreuzvernetzten Membran bei früher Exposition"

pdf Anwendungsbericht Dr. Gürsesli "Komplikationsmanagement nach komplexer lateraler Augmentation im posterioren Unterkiefer"

pdf Anwendungsbericht Dr. John "Bedeutung der Membranstabilität für den Behandlungserfolg"

pdf Anwendungsbericht Möller "Kammverbreiterung mittels einer Ribose-kreuzvernetzten Kollagenmembran"

pdf Anwendungsbericht Dr. Randelzhofer "Tent-Pole-Technik zur vertikalen Augmentation im anterioren Oberkiefer"

pdf Film Anwendung OSSIX® PLUS

Vorteile

Zuverlässig

Barrierefunktion von 4 bis 6 Monaten zur Optimierung der Knochenregeneration

Durch den physiologischen Kreuzvernetzungsprozeß besitzt die OSSIX® PLUS Membran ein außerordentlich langes Resorptionsprofil von 4 bis 6 Monaten und ist trotzdem hoch biokompatibel.6
Als Folge wird häufig eine Integration der Membran in den ortsständigen Knochen beobachtet (Membranossifikation).6

Regedent Ossicplus Vorteile

Klinische (links) und histologische (rechts) Evaluation 6 Monate post-OP: Reste der OSSIX® PLUS sind gut in den neu gebildeten Knochen integriert mit Anzeichen einer Membranossifikation.


Bei einer klinischen Vergleichsstudie konnten nach Augmentation mit Ribose-vernetzten Membranen nach 6 Monaten ein statistisch signifikant höherer Zugewinn an Knochenvolumen als mit einer konventionellen Kollagenmembran verzeichnet werden.7


Knochenzugewinn nach Augementation

Regedent Ossix Plus Vorteile

6 Monate nach Augmentation zeigt die Ribose-vernetzte Membran eine signifikant größere Menge an neugebildetem Knochenvolumen um Zahnimplantate im Vergleich zu einer nativen Kollagenmembran.
*Statistisch signifikanter Unterschied zwischen OSSIX® und nativer Kollagenmembran.


Vor allem bei anspruchsvollen Indikationen hat die OSSIX® PLUS-Membran ein überlegenes Regenerationspotential.8

Stabil bei Exposition

Längere Barrierefunktion und Kollagenase-Resistenz schützt das Augmentat vor Infektionen und sichert Ihren Behandlungserfolg auch bei Exposition

Aufgrund seines Ribose-vernetzten Kollagenfasernetzwerks weist OSSIX® PLUS eine deutlich erhöhte Beständigkeit gegen den Abbau durch bakterielle Kollagenasen im Vergleich zu nativen Kollagenmembranen auf.
Dies wurde in einer klinischen Vergleichsstudie eindrucksvoll unter Beweis gestellt.4
Nach einer 10-tägigen Exposition gegenüber der oralen Umgebung war der komplette OSSIX® PLUS-Membrankörper noch intakt, während native und chemisch vernetzte Membranen bereits in großem Maße degradiert waren.


Membranintegrität

Regedent Ossix Plus Vorteile


Diese einzigartige Eigenschaft von OSSIX® PLUS hat einen erheblichen klinischen Einfluß. Das augmentative Ergebnis im Falle einer postoperativen Wunddehiszenz ist bei der Verwendung einer Ribose-vernetzten Membran statistisch signifikant besser als bei Verwendung eines nativen Kollagens oder einer PTFE-Membran.9


Zugewinn Augmentation nach Dehiszenz

Regedent Ossix Plus Vorteile

In der Gruppe mit einer post-operativen Dehiszenz zeigt die Ribose-vernetzte Membran nach 6 Monaten eine signifikant höhere Menge an neugebildetem Knochenvolumen um Zahnimplantate im Vergleich zu beiden anderen Membranen.
*Statistisch signifikanter Unterschied zwischen OSSIX® PLUS und beiden anderen Membranen.

Bewährt

Dokumentierte Biokompatibilität und bewährte klinische Performance als Basis für sichere Anwendung und vorhersehbare Therapieziele

Die hohe Biokompatibilität der OSSIX® PLUS-Membran wurde in mehreren präklinischen und klinischen Studien nachgewiesen.
In einer in vitro-Studie mit humanen Periost-Zellen konnte bestätigt werden, daß die OSSIX® PLUS-Membran eine vergleichbare Biokompatibilität aufweist wie native Kollagenmembranen, die für ihre außerordentliche Verträglichkeit durch den menschlichen Körper bekannt sind.10


Zellvitalität menschliche periostale Zellen

Regedent Ossix Plus Vorteile

OSSIX® PLUS zeigt eine vergleichbar hohe Biokompatibilität wie eine native Kollagenmembran (WST-1 Assay).


In klinischen Studien wurde ebenfalls eine gute Weichgewebeheilung und eine vergleichbar niedrige Dehiszenzrate der OSSIX® PLUS Membran wie mit einer nativen Kollagenmembranen beobachtet.2,11

OSSIX® PLUS-Membranen werden weltweit seit über 16 Jahren bei mehreren Hundert Tausenden Patienten klinisch eingesetzt.
Mehr als 100 wissenschaftliche Publikationen dokumentieren eindrucksvoll die biologischen Eigenschaften und die damit verbundene klinische Performance.